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Lesen & Hören

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Lesen  & Hören müsste es eigentlich heißen. Lesen ist vor vielen Jahren kaputt gegangen. Ich kann lesen - einen Artikel ein paar Seiten mit unkompliziertem Inhalt... STOP Dann ist "Ende-Gelände". Die Augen lesen zwar noch, aber die Annahmestelle für Informationen im Hirn hat geschlossen. Zurückblättern, erneut lesen, raus, wieder blättern... Das macht keinen Spaß. Als erstes habe ich Podcasts entdeckt für mich. Einer meiner Favoriten ist hier Geschichten aus der Geschichte von Daniel Meßner und Richard Hemmer. Die 2 haben mittlerweile in weit über 300 Folgen verschiedenste geschichtliche Themen, Epochen oder auch Erfindungen und Ereignisse eingesprochen. Die Varusschlacht oder die punischen Kriege können da genauso Thema sein, wie eine berühmte Aussage eines Politikers oder die Erfindung und Verbreitung von Konsolenspielen. Kein Thema ist vor den Beiden sicher. Als Zweites bin ich letztes Jahr über meine eigene Stadtbibliothek gestolpert, welche natürlich auch eine umfang...

Vollbremsung! - Und: Action 🎬

Nach dem wunderschönen Abschlußkonzert am Freitagabend folgte die Vollbremsung daheim. Mit einem Mal war ich müde und erschöpft ohne Ende. 🔌 Nach gefühlten hundert Stunden Schlaf bis weit in den nächsten Vormittag hinein, war ich wieder halbwegs funktionstüchtig... Bester Zeitpunkt um bei Familie, Haus & Hof auf die Starttaste zu punchen: *BÄM*  Locker bleiben und mitschwingen: Es gibt einen ruhigen Wochenbeginn NACH dem Wochenende,,, Montagmorgen: Mann aus dem Haus, Tochter aus dem Haus. Sohn aus dem Haus.  ?  *bimbim* What? Die frisch getestete Schnupfennase des Sohnes ergab positiv?! ... Sohn abgeholt. Testcenter: Schnelltest wieder postiv. (Meiner negativ) Weiter zum PCR-Test-Center. Dazwischen 100-e Anrufversuche beim Kinderarzt. Mehr als Besetztzeichen bekommt man dort nicht zu hören... (Ohne Anruf soll man aber auch nicht in der Praxis auftauchen! - Finde den Fehler.) 10 Uhr - Eeendlich Kaffeepause ☕️ nach diesem Überraschungsmorgen. Jetzt warten wir gespannt ...

Woche der Extreme

Wir alle sind sehr erschöpft und sehr glücklich gerade. 😍 Probenlagerwoche: Es ist ungeheuer anstrengend, sich derart lange am Stück zu konzentrieren. Wir spielen seit 2019 endlich wieder längere Zeit im Akkordeonorchester zusammen. Seit Ausbruch von Corona war auch hier der Unterricht von Ausfall und Videostunden geprägt. Nö, gemeinsam Akkordeon spielen per Videoschalte ist nicht erfüllend. Man hört die anderen Stimmen nicht richtig und kann selbst auch nicht in einer normalen Lautstärke spielen. Keine Lust zum Üben! Wofür auch? Konzerte!? Totale Fehlanzeige! Es gab ja nicht einmal gemeinsame Proben... Jetzt ENDLICH mit den Lockerungen kann unsere Probenlagerwoche wieder stattfinden. Dieses Mal sind nicht ganz so viele mitgefahren, aber es ist wunderschön. Seit Montagabend nehmen wir alle im Innen ein wohltuendes Bad im Kreise von Menschen, die wir sehr mögen und die uns wohl gesonnen sind. Die uns alle schon ein bißchen kennen und recht gut auf uns und unsere Bedürfnisse eingehen kö...

Schuld oder Verantwortung

Kann man unwissentlich Schuld auf sich laden? Lange Zeit wusste ich nichts von Anteilen, Switches (Wechsel) und Dissoziationen. Ich konnte sie nicht bemerken oder benennen, geschweige denn bewusst steuern. Dennoch sind mir heftigste Wechsel bekannt (im Nachgang), welche sich zum Teil vor Beginn meiner Therapie befanden und zum Teil im therapeutische begleiteten Kennenlernprozess. Mit meinen Switches habe ich Menschen schwerst verunsichert und destabilisiert. Sie brauchten zum Teil Wochen oder gar Monate, bis sie ihre innere Balance wieder gefunden hatten. Habe ich wirklich Schuld daran? (Ich spüre diese Schuld - ohne Zweifel - tonnenschwer auf mir lasten.) Die Verantwortung liegt definitiv bei mir, aber die Schuld? Ich schäme mich - wir schämen uns dennoch dafür! Wir haben das Leben der Menschen, die wir eigentlich sehr mögen, stark beeinflusst für einige Zeit. Das tut uns leid. Das war nicht unsere Absicht. Zu einer dieser Personen haben wir noch sporadisch losen Kontakt. Aber wir wis...

Biste a bei Insta?!

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  ...und damit verbunden ein kleines "Outing": Es ist bei Instagram ohnehin zu erkennen, dass wir in Dresden leben. Also in der allerschönsten Stadt der Welt. ♡ Dort stellen wir immer mal wieder Fotos ein, zeigen kleine Handarbeiten oder wir lassen einen Spruch ab. Unklar ist uns nach wie vor Folgendes: Ein Instagram-User hat keinen einzigen Beitrag, folgt 423 Personen auf Insta und hat 187.823 Follower...!!! Hä, wie geht denn sowas bitteschön??? 💁🏻‍♀️

Zu gering geschätzt?

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In einem Buch über die "Peredwischniki" (dt. Wanderer) - eine Gruppe von Künstlern in Russland vor mehr als 100 Jahren fand ich dieses Bild...: Das Werk "Ausgewiesen" (1892) stammt vom dänischen Maler Erik Henningsen. Deplatziert und wahllos wirken die geretteten Habseligkeiten der ausgewiesenen Bewohner. Schockiert, weitgehend ausdruckslos die Mienen der Familie. Weil nicht sein darf, was nicht sein kann. Und dennoch ist es so: ausgewiesen, verjagt, entwurzelt, heimatlos... Wohin denn nun? Wie kann es weiter gehen? Wo kann Zukunft gelebt werden? ...ganz so viel Hausrat konnten die meisten Ukrainer wohl nicht nach Mitteleuropa retten. Nicht wenige hatten indessen auf der Flucht vor Putins Bombenterror nur das bei sich, was sie am Leibe trugen. Flucht. Vertreibung. Umsiedlung. Wie immer man diesen Vorgang mehr oder weniger wahrheitsgetreu bezeichnen will...: Er stellt in jedem Falle eine tiefgreifende Entwurzelung von allem dar, was bislang als weitgehend selbstverst...

Befreiuungsschlag

☆ Heute vor 22 Jahren Bin ich daheim ausgezogen. ☆

Erleuchtung

Ich drücke auf den Lichtschalter. 💡 Das Licht ist an. Wenn nur alles so einfach wäre. Für CSF

Alkohol - Dein SaniTöter in der Not

So oder ähnlich klingt das Lied vom Herrn Grönemeyer(?!?) in vielen Ohren nach - so auch in den meinen. In meinem weiteren Familienumfeld habe ich nun jemanden "aufgestöbert", der mit diesem SaniTöter (offenbar schon seit vielen Jahren) sehr heftig ringt. Solange alles auf dem Level eines "funktionalen Alkoholikers" lief, war alles "gut". Nun geht es aber über den klassischen Spiegeltrinker hin daran, sich Körper und Hirn im wahrsten Sinne des Wortes wegzusaufen!!! Mir tut es in der Seele weh, diesen Menschen und den Partner dazu so in diesen Gesundheits- und Lebensumständen zu erleben. Mir blutet sprichwörtlich das Herz. Was kann ich tun? Fast nichts - das weiß ich. Leider. Zuerst müsste eine Krankheitseinsicht her (wenigstens beim Lebenspartner), dann ein medikamentös begleiteter, stationärer Entzug und anschließend eine engmaschige Begeleittherapie zusätzlich zum vorsichtigen, körperlichen Wiederaufbau. Und auch nur dann gibt es nur eine 15%-e Chance, d...

Vom Umgang mit Betroffenen... Teil II

Heute war der erste Termin nach einiger Abstinenz in der Frauenartzpraxis, wo ich seit Anbeginn bin. Von meiner Hausärztin wusste ich, dass donnerstags immer eine "neue, junge Ärztin mit" da ist. Im Wartezimmer war erstmal alles ganz obligatorisch: Trotz Termin über 1h Wartezeit. Damit auch genügend Zeit mit dissoziativen Symptomen zu kämpfen; sowie Anspannung und Zittern auszuhalten. Ich kam gar nicht auf den Gedanken, dass mir gleich kein bekanntes Gesicht gegenüber sitzen würde. Doch das tat es: Tür auf und da saß die junge Ärztin, die den Laden offenbar schon probehalber ganz alleine "schmiss". Ich stockte, setzte mich aber und schämte mich gleichzeitig meiner Reaktion wegen. Suchte nach Worten und probierte das Reden aus; krächzend, so als ob ich es nach Jahren das erste Mal versuche. Ich probierte grob zu umreissen, was mein Hauptanliegen war. Eine fachärztlichen Partner für die Vorsorgeuntersuchungen der nächsten Jahre zu finden, der sich ein klein bißchen au...

Nachlese

So grottig, wie die Woche bis zum Mittwoch Mittag gewesen, so grottig ging sie auch bis zum Wochenende weiter... Noch nie zuvor habe ich derartig gehäuft große Gedächtnislücken gehabt, wie in der vergangenen Woche. Selbst Außenstehenden fiel auf, dass ich offenbar ordentliche Amnesien habe! *aubacke* In größter Not an einem Abend entdeckte ich, dass es Chats ala Telefonfürsorge gibt. *Reden war schon abgestellt* Zu einem Chat bekam ich tatsächlich einen Kontakt hin. Die Chatpartnerin fragte nach dem Alter. Dummerweise gab diese Antwort die Erwachsene in uns: 45. (Aber zu allerhöchstens 30%! - protestiert es im Innen) "Dann sind wir leider nicht für Dich zuständig." war die Antwort. "Unser Chat ist für Kinder und Jugendliche bis höchstens 26 Jahre gedacht." *BÄMM* Danke für nix in der Not. Den Chatkontakt zur eigentlichen Telefonfürsorge bekam ich stattdessen nicht mehr hin. Irgendwas war da mit der Anmeldung... Ich gab auf - konnte mich schlicht nicht mehr konzentri...

Vom Umgang mit Betroffenen von Gewalt & psych. Erkr.

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Heute ist Ferientag - also Ferientag für meine "echten" Kinder. Für den Rest im Himbeersplitterkosmos ist der Tag einfach nur Stress. Richtig übler Stress. Lärm, viele Menschen, unbekannte Umgebung. Ich habe mich in eine ruhigere Ecke der Cafeteria zurück gezogen. Niemand hinter oder neben mir, habe ich das Wichtigste weitgehend im Blickfeld. Meine Schwägerin hopst derweil mit meinen Kindern und meiner Nichte um die Wette. Ich bin nur der Statist hier. Kreislauf, Muskulatur, Puddingknie: Keines meiner Körperteile denkt hier ernsthaft daran auf den zahlreichen Trampolinen mitzuspringen. Dabei würden meine Jüngeren die ungehemmte Hopserei und Toberei sehr mögen! Doch der Körper ist 45 und hat bislang eine scheußliche Woche hinter sich. Bin quasi wie mit Beton ausgegossen. Jede Bewegung, vorallem jede Bewegung aus der Komfortzone heraus verursacht starke psychische Schmerzen.  Seit Montagmittag befinde ich mich in einem nicht enden wollenden emotionalen Flashback. (Diesen Begrif...

Ein überraschender Fund

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Heute sind wir mit unserem Sohn in einem DDR-Museum gewesen. Dort gab es im Museumsshop auch einen großen Bücherfundus zum Wegkaufen. Neben "Timur und sein Trupp", "Ich bin die Nele" und "Der Tag an dem die Schule verschwand", fand ich einen wahren Schatz: "Matti"! Ich kann natürlich nicht mehr sagen, wann genau ich dieses Buch das erste Mal in der Bibliothek ausgeliehen hatte, aber es war noch in der Grundschulzeit. Vielleicht war ich in der zweiten oder auch schon in der dritten Klasse. "Matti" Ich mochte dieses Buch so sehr, dass ich es immer und immer wieder auslieh, obwohl ich längst andere, dickere Bücher zu ganz anderen Themen las. Hier ein Foto der Innengestaltung - stellvertretend für eine Doppelseite aus Mattis Rechenheft. Und ja: So durfte damals kein Rechenheft aussehen! Das gab schon Ärger. Matti, der eigentlich Matthias Dietrich heißt, geht in die zweite Klasse einer Berliner POS (Polytechnische Oberschule in der DDR). Sei...

Eine Geschichte

Der Abend war ruhig und kühl. Hin und wieder kräuselte eine Windböe das Wasser auf dem Fluss. In der Ferne lärmte noch der Verkehr. Ich lief immer weiter den Weg zwischen Bahndamm und Fluss entlang. Das Licht der Straßenlaternen vom gegenüberliegenden Ufer reichte gerade so für eine diffuse Ausleuchtung meines Weges. Doch er war eben. Keinerlei Stolperfallen waren zu befürchten. Einige Enten schnatterten am Ufer ihr beruhigendes Abendgebet...    Plötzlich knackte es neben mir im Gehölz und dann schnaufte es. Unweit von mir stand ein stattliches, schwarzes Ross mit seidig glänzendem Fell. Ein Mann saß auf seinem Rücken im Sattel. Er hatte langes Haar, trug historische Kleidung und sah sich verwundert um. Eine Armbewegung und ein leises, schleifendes Geräusch verriet mir, dass er sein Schwert vorsichtig heraus zog. Da entdeckte er mich. Erstarrt blieb ich auf der Stelle, wo ich war. Er schien geradewegs aus dem Alten Stollen unter dem Bahndamm gekommen zu sein... Aber wie war da...

Gänseblümchen Nr. 9

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Mein aktuelles Gänseblümchen ist eigentlich eine ganze Wiese voller Gänseblümchen. Okay, fast. Der Morgen begann erstmal mit 3 aussortierten Primeln. Sie standen im Einkaufsmarkt mit dem großen L vorne, ausrangiert hinter dem Kassenbereich. Komplett verdurstet - dem Tode näher als dem Leben, lupfte ich sie auf meine soeben gekaufte Tageszeitung. Daheim wässerte ich sofort die Wurzelballen der kleinen Geschöpfe. Bereits nach einigen Minuten zeigte sich das erste Primelchen dankbar über das frische Wasser. Die inneren Blätter wirkten wieder frischer und voller. Während ich frühstückte, tranken sich die 3 weiter satt. Als ich sie schließlich in ihre neuen Töpfe hob und sie noch ein wenig "frisiert" hatte, sahen sie fast wieder wie neu aus. 😍 Und das, obwohl ich gar keinen grünen Daumen habe. Schon während des Frühstücks war ich enorm aufgeregt. Am Abend zuvor hatte meine Kollegin mir überraschend eröffnet, dass mein (unser) alter Chef mit den alten Kollegen "unseren" ...

Krümelmonster trifft Elefant

Es ist schon später Nachmittag an diesem stürmischen Freitag. Mein Sohn hat sich summend und singend in der Küche ausgebreitet, um mehrere Ladungen Schokokekse zu backen. Schon bald duftet es durchdringend nach knusprigen Keksen im ganzen Haus. Erste Kostproben werden gereicht und schmecken ganz wunderbar. Dazwischen saust er noch mit einem anderen Blech umher. Zuckerglas kühlt draußen ab. Später zerbricht er es in handliche Stücke und wird es für die Deko von Desserts aufbewahren. (Vielleicht! Anderntags lutscht meine Tochter nämlich schon das erste Stück davon und stellt fest, das es wie geschmolzene Zuckerwatte mundet.) Viele Schokokekse später rollt er sich dann doch ein Wiener Würstchen in ein Salatblatt und kaut genüsslich. Er ist zufrieden mit seinem Werk. Ich bin stolz auf meinen 12-jährigen Küchenchef! Spätabends im Bett wandern meine Gedanken vor dem Einschlafen umher. Immernoch stolz erfüllt von meinem Bäckerzögling. Ich selbst getraute mich damals nicht einmal den Herd anzu...

Flucht und Verstecken

Meine Mutter! Ich will einfach nur weg von ihr.  Als ich aus der Tür gestürzt bin, habe ich mir gerade noch Ladekadel und Handy schnappen können. Der Autoschlüssel war schon in der Jackentasche. Nur gut! Sonst würde mir jeglicher Rückzugsort in meiner frei gewählten Obdachlosigkeit fehlen. Ansonsten habe ich außer etwas Kleingeld nur dabei, was ich am Leibe trage... Doch noch ist Winter. Es ist furchtbar kalt - vorallem nachts, obwohl ich mein Auto an einem windgeschützem Stellplatz in einem Parkhaus abgestellt habe. Tagsüber treibe ich mich in Einkaufscentern herum. Zeit totschlagen, Handy laden. Mal auf Toilette gehen können und notdürftig wenigstens Gesicht und Hände waschen.  Ich verstecke mich vor ihr. Sie findet mich trotzdem, verhöhnt mich und geht wieder... Ich bleibe zurück - leidend, wie ein halb verendetes Tier. Seelisch schwerst verletzt, unfähig mich zu bewegen, geschweige denn, mich in Sicherheit zu bringen. ...schwerfällig wache ich auf. Und das, obwohl ich gest...

Gedanken zur Fachtagung EDIT: AW!

Gestern war der digitale Fachtag zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in der Familie. www.aufarbeitungskommission.de Hier meine Gedanken dazu in einer Mail an die Kommission: Sehr geehrte Damen und Herren, als Betroffene habe ich gestern bis zum Mittag den Fachtag verfolgt. Ihr Anliegen habe ich so verstanden, dass sie sich über Impulse austauschen wollten, wie sex. Gewalt in Familien stärker in den Fokus der Öffentlichkeit kommen kann und wie Aufarbeitung dererlei Ereignisse in den Familien aussehen kann. Ein Satz im ersten Modul (leider weiß ich nicht mehr, von wem er gesagt wurde) schlug mir dabei wie eine Ohrfeige ins Gesicht: "...aber man kann natürlich niemanden zu dieser Aufarbeitung zwingen...". Und genau DAS ist der springende Punkt!!! Es wird in den Familien keine Aufarbeitung geben - wenn, dann vielleicht im einstelligen Prozentbereich. Die Täter und Mittäter nehmen in den allerwenigsten Fällen die Verantwortung zu sich! Eine Äußerung eines Teilnehmers laut...

Erinnerungen vom Dach zum Boden

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...nicht immer hatten Busse und Bahnen so tief gezogene Fenster, wie das heute üblich ist. Selbst kleine Kinder können heute normal rausschauen, auch wenn sie nicht auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen. Damals begann die Fensterscheibe für jeden halbwegs normal großen und sitzenden Erwachsenen knapp unter oder etwa in Schulterhöhe. Allein auf einem Sitzplatz war damit jedes Kind weitgehend "ausgeschlossen". Da bileb nur die Menschen oder die Innenausstattung des Fahrzeuges zu studieren (Die Busse hatten an jedem Sitzplatz stets kleine, runde und schwarze Kunststoffgitter in die Seitenwand eingelassen. Sicherlich waren die für die Luftzirkulation da.) Da gab es dicken, schwarzen Fenstergummi, Kunstledersitze... Alte Frauen, gebückt, mit gemustertem Kopftuch, andere Mütter mit Kindern, Männer in abwetzten Hosen, gefüllte Einkaufsnetze und Kinderwagen...   Oder man konnte - je nach Körpergröße - beobachten, was das fahrende Verkehrsmittel preisgab. Zuerst waren das vorallem Ob...

2022

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Wir wünschen Euch allen ein gesundes neues Jahr 2022. Schnapszahl! Könnte ja auch gut werden... 😉 Eure Himbeersplitter 👋🏼