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Posts mit dem Label "Imagination" werden angezeigt.

Karten ziehen

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Durchbruch. Wachstum. Aussicht. Hoffnung. Veränderung. Zwischen zwei Welten. All diese Wörter kamen mir gestern nach dem Ziehen der Karte in der Ergostunde in den Sinn. Auf faszinierende Weise beschreibt das Bild mit Farben und Formen meine aktuelle Lebensituation: Das Loch in der Mauer wurde vor 10 Jahren geschaffen. Irgendwann war der erste Stein herausgelöst aus seinem Mörtelbett und fiel auf der anderen Seite zu Boden. Ein Gucklock wurde frei auf eine neue Welt, die dahinterlag: Grün. Sonnig. Hell. Warm. Zuversicht strahlt sie aus. Über die Jahre habe ich mehr und mehr Steine aus der Mauer herauslösen können. Die Bresche in der Mauer hat sich deutlich vergrößert - soweit, dass ich mich sogar zum Teil in die neue Welt hineinzwängen konnte, um dort die besseren Bedingungen für weiteres Wachstum nutzen zu können. Dennoch ragen nach wie vor meine Wurzeln in die alte Welt hinein. Händen gleich, können oder wollen sie sich noch nicht aus der Gosse lösen. >Was haben meine Hände dort no...

Innerer sicherer Ort

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Ich habe ihn quasi immer wieder vorwärts und rückwärts imaginiert - den inneren, sicheren Ort. Mal war es ein Garten. Mal war es ein besonders schöner Wald. Ein anderes Mal eine kleine Hütte an einem See, der von Bergen umgrenzt war, welche sich im See spiegelten... Ich habe mir Tiere dazu gedacht (was schon schwierig wird, wenn man nie ein eigenes Tier hatte). Teil der Aufgabe, einen sicheren Ort zu imaginieren, war immer, dies 'unabhängig' zu tun. Es sollten sich dort außer mir also keine echten Personen aus meinem realen Leben aufhalten. Fantasiewesen wären okay (eine gute Fee oder so), mehr jedoch nicht. Beizeiten merkte ich, dass ich mir zwar alles recht hübsch zusammen denken kann, aber ein sicherer Ort wird daraus noch lange nicht. Zumindest keiner, an dem ich das wahr nehmen und 'auftanken' kann, was mir und meinen Himbeersplittern so bitterlich fehlt... Eine Mogelpackung also! Deshalb fiel ich immer wieder in ein uraltes Imaginationsmuster zurück, we...

Die Baumübung

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Ich arbeite sehr gerne mit Imagination. Schon in meiner frühen Kindheit (Kindergartenalter) habe ich mich damit selbst beruhigt. Am Mittwoch hat meine Therapeutin wieder einmal die Baumübung mit mir gemacht. Die mag ich schon alleine deswegen, weil ein Baum zentraler Punkt der Gedanken ist. (Bäume sind schlicht wunderbar!) Nach einer gewissen Vorbereitung (Erdung und Einkehr nach innen), wandert man also durch eine selbstgewählte Landschaft in der dann dieser Baum auftaucht. Man betrachtet diesen Baum, nähert sich ihm und nimmt mit ihm Kontakt auf. (Wer diese Übung gern einmal machen möchte kann sich die Anleitung als pdf Datei herunter laden. Wenn man Imagination und Baumübung eingibt, kommt man dann zu dieser Imaginationsübung von Dr. Luise Reddemann.) Ich war also, angeleitet durch die Stimme meiner Therapeutin, im Wald unterwegs zu meinem Baum. Als es noch darum ging, den Baum wahr zu nehmen und zu betrachten, rannten meine Kleinen schon fröhlich los und streiften sanft über s...

Kompliziert

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Ich merke immer wieder, dass ich für andere Menschen zu kompliziert bin und werde. Die Erkenntnis kommt meist zu spät, wenn ich den Bogen schon "dezent" überzogen habe und sich mein Gegenüber bereits in Sicherheit bringt. "Was soll ich denn sonst tun? Wohin soll ich meine tägliche Not tragen?" Ich schaffe es, mein Gegenüber ordentlich zu überfordern, lange bevor ich es schaffe, diesen Umstand zu erkennen und zu unterbinden. Wie soll ich das steuern...?! ...! MANNSCHAFT AN BORD!!! . . . Alle Schotten dicht! . . . Und: Abtauchen... . . . Wenn ich nicht da bin, kann ich auch niemanden überfordern. Nicht einmal mich selbst... . . .

Anders

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Ich habe meine Kurzbeschreibung des Blogs und mein "Über mich" abgeändert. Das Kind ist noch da. Die Zersplitterung ist noch da. Das Kind ist nach wie vor verlassenen. Aber - es ist nun anders. Das Kind hat verstanden, dass es keinen Dialog mehr geben wird. Nie wieder. Das Kind sucht nicht mehr danach. Aber die Sehnsucht nach einer Mutter ist noch da! Es schaut nach vorn. Zumindest empfindet es jetzt so. Anders. Anderswelt. Nicht hier im Realen. Ich bin wieder weg. Weit hinaus gerudert auf das Meer der Imagination. Die Wellen tragen mich. Noch! Auf und nieder wogen sie mit mir. Eine Kopie von mir hantiert und funktioniert auf dem Erdenrund. Mein Original schwimmt weit draußen auf dem Meer... Die Hand gleitet ins Wasser und spürt das kühle Nass, welches in allen Farben schimmert. Auffordend kräuselt sich das Wasser. Ich beuge mich über den Rand meines kleinen Bootes und tauche schließlich ein... . . . Das Wasser, weich wie ein Seidentuch, scheint gar ke...

Gollum

...da kauerte ich nun auf unserem kleinen Bänkchen im Bad... ...wie Gollum auf seinem Stein. Meinen Schatz fest in der Hand. Tränen verschleiern meinen Augen den Blick in die Dunkelheit. Angst schafft Einsamkeit. Trauer und Kälte in mir. Verlorenes Wesen in vergessener Welt. Stetig tropft Schmerz von der Höhlendecke und trifft mich hart. Kann nicht flüchten. Muss hier bleiben.  In meiner Welt bei meinem Schatzsss...